L’Aquila und die Perdonanza Celestiniana
1294 von Papst Coelestin V. eingeführt, wurde die Perdonanza als immaterielles UNESCO-Kulturerbe anerkannt
Seit 1294 ist die Celestinische Perdonanza das wichtigste Fest der Stadt L’Aquila und bezieht weite Teile ihrer Provinz mit ein. Dabei folgt sie der traditionellen Route des „Wegs der Vergebung“. Der Weg beginnt an der Celestiner-Einsiedelei Sant’Onofrio an den Hängen des Monte Morrone bei Sulmona und führt durch zahlreiche Orte, bevor er nach 80 km im Zentrum von L’Aquila endet.
Rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger in historischen Kostümen gestalten den „Festzug“. Im Mittelpunkt stehen drei Figuren: die „Dame der Bulle“, der „Junge Herr“ und die „Dame des Kreuzes“. Sie verkörpern die traditionellen Werte des Festes: Gastfreundschaft, Solidarität und Frieden.
Die feierliche öffentliche Verlesung der historischen Bulle Coelestins durch den Bürgermeister von L’Aquila geht der Öffnung der Heiligen Pforte der Basilika Santa Maria di Collemaggio voraus. Das Fest endet mit der Schließung der Pforte, dem Festzug, der die Bulle zurück zum Rathaus begleitet, und dem Löschen der zeremoniellen Feuerschale im historischen Zentrum.
Ein umfangreiches Programm mit kulturellen Veranstaltungen und Aufführungen ergänzt die religiösen Zeremonien.
DA
Sa. 22 August 2026
A
So. 30 August 2026
Wo ist


